Leadership-Besetzungen in Indien
Deutschland hat in Indien in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich investiert. Die Infrastruktur ist gewachsen, die Netzwerke sind tiefer geworden, und der Zugang zu qualifiziertem Managementpersonal hat sich deutlich verbessert. Und doch wiederholt sich ein Muster mit bemerkenswerter Konsequenz: Erfahrene Führungskräfte werden berufen, zeigen vielversprechende Ansätze, und verlassen das Unternehmen nach 18 bis 24 Monaten. Die Stelle wird neu besetzt. Der Zyklus beginnt von vorn.
Die Ursache liegt selten im Talent. Sie liegt in der Architektur: In unklaren Entscheidungsbefugnissen, ungenügend definierten Berichtslinien und einer Governance- Struktur, die nicht auf dieindische Betriebslogik ausgelegt ist. In diesem Executive Briefing beschreibt Joy Edwin Thanarajah, wie dieser Strukturfehler entsteht, wo er sich manifestiert, und was Unternehmen konkret tun können, bevor der nächste Besetzungsprozess beginnt.
